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Technisches Monitoring und das Problem mit der Datenerfassung

Daten sind die Grundlage für Transparenz im Gebäude. Die mangelnde Erreichbarkeit von allen relevanten Gebäudedaten ist eine Schwierigkeit, die das Technische Monitoring vor große Herausforderungen stellt. Doch es gibt moderne Maßnahmen, wie man unkompliziert und schnell für ausreichend Datenkonnektivität sorgen und Technisches Monitoring einfacher machen kann.

Technisches Monitoring als Leistungsangebot

Probleme beim Technischen Monitoring

· Geringe Speicherkapazität bei älteren Anlagen

Ältere, nicht vernetzte Anlagensysteme haben gelegentlich das Problem, dass die veralteten internen Speicherkapazitäten nicht darauf ausgelegt sind, große technische Datenmengen über längere Zeit bereitzustellen. Bei der oft immer komplexer werdenden technischen Gebäudetechnik kommt das Technische Monitoring dann an seine Grenzen, da einfach nicht ausreichend Daten zur Verfügung stehen.

· Daten sind angreifbar

Datenschutz ist bei der technischen Überwachung ein relevanter Faktor, denn im Grunde wird der Gebäudebetrieb damit komplett offengelegt. Durch die zunehmende Vernetzung der Gebäudetechnik entsteht ein hoher Datenfluss, der zwingend über sichere Systeme erfolgen muss. Ob hier der Datenaustausch via E-Mail ein probates Mittel ist, bleibt zu bezweifeln.

· CSV-Dateien erschweren den Datenimport

Beim klassischen Technischen Monitoring werden die Daten der einzelnen Anlagen als CSV-Dateien aufbereitet. Diese müssen einzeln in die Systeme übertragen werden, entweder manuell oder es müssen aufwändige Importfunktionen programmiert werden. Häufig wird das jedoch durch eine unterschiedliche Datenbasis mit verschiedenen Angaben zu Gebäude, Zeitraum, Gewerk, erschwert.

· Abhängigkeit vom Errichter

Nicht selten ist der Zugriff auf die Daten der einzelnen Gewerke auch vom jeweiligen Errichter, beispielsweise dem Gebäudeautomatisierer, abhängig. Es sind Absprachen und Treffen notwendig, die den Ablauf verzögern oder deren Lösungen zu empfindlichen Mehrkosten führen können.

· Probleme werden zu spät erkannt

Die Betrachtung von immer nur einem Datensatz sowie die manuelle Auswertung der erhobenen Anlagendaten können dazu führen, dass Probleme oder Fehlfunktionen beim Anlagenbetrieb nicht oder erst sehr spät erkannt werden. Ein frühes Eingreifen wäre hier notwendig, um schnell darauf reagieren zu können und hohe Kosten zu verhindern.

· Häufige Objektbesuche

Ein Aspekt, der vor allem bei älteren Bestandsgebäuden notwendig wird: Durch veraltete Gebäudetechnik und eine mangelnde Vernetzung wird es im Rahmen des Technischen Monitoring regelmäßig notwendig, zum Objekt zu fahren. So müssen die notwendigen Daten vor Ort extrahiert werden und können dann erst manuell analysiert werden. Diese Fahrten zum Objekt Kosten Zeit, Budget und nicht selten auch Nerven, wenn die Datenerfassung nicht läuft, wie geplant.

Die aufgeführten Probleme, die mit professionellem Technischem Monitoring einhergehen können, geben nur einen groben Überblick und dienen dazu, einen Eindruck zu verschaffen, womit es Ingenieurbüros hier zu tun haben. Aber kommen wir jetzt zum positiven Aspekt: Es gibt Möglichkeiten und Maßnahmen, die schnell und unkompliziert dafür sorgen können, dass diese Probleme verhindert werden. Heute möchten wir ein paar davon vorstellen.

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EXKURS: Warum Technisches Monitoring trotzdem so wichtig ist

Die beauftragenden Eigentümer erhoffen sich im Gegenzug dazu einen optimierten und bedarfsgerechten Anlagenbetrieb, eine höhere Wirtschaftlichkeit, mehr Energieeffizienz und letztlich auch eine hochwertige Dokumentation.

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Digitalisierte Datenerfassung — So einfach kann TMon sein

Das mühevolle, manuelle Daten erheben und auswerten ist keine gute Lösung. So viel dürfte bei allen klar sein, die ein solches Vorgehen verfolgen. Aber wie bereits angeteasert, geht es heutzutage mit digitalen Mitteln deutlich einfacher. Was braucht man also, damit das technische Monitoring einfacher und effizienter für Ingenieure wird?

Digitaler Zwilling:

Datenbereitstellung Plug-and-Play:

Remote Datenzugriff:

Visuelle Abbildung der GLT:

Langfristige Überwachung:

Softwarelösung für Technisches Monitoring

· Einfache Datenverfügbarkeit

· Geringerer Personaleinsatz

· Geringere Fahrtkosten

· Schneller zum erfolgreichen Projektabschluss

Dafür braucht es Akzeptanz in der Branche, sowie ein wenig Know-how im Umgang mit Softwarelösungen, Datensicherheit und Digitalisierungsprozessen. Doch der Output kann im Einzelfall enorm sein. Eine Überlegung ist dieser Weg auf jeden Fall wert.

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